Produktion Holzpellets
Unbehandelte Nebenprodukte wie Sägemehl und Hobelspäne dienen der Herstellung dieser hochwertigen Energieträger.
Ablauf
Durch Nutzung eigener Abwärme wird das Restholz vorerst getrocknet. Während des Trocknungsprozesses wird der Wassergehalt in den Spänen von ca. 50 % auf etwa
8 % reduziert. Ausserdem werden die Späne von Verunreinigungen befreit.
Anschliessend gelangen die Späne in so genannte Hammermühlen, wo sie auf eine relativ einheitliche Grösse gebracht werden. Im Reifebehälter werden sie mit einem feinen Wasserfilm (sorgt für die erforderliche Geschmeidigkeit beim Pressvorgang) versehen.
Pellets werden in Pelletieranlagen (Pelletpressen) hergestellt, wo das Spanmaterial unter grossem Druck durch eine Stahlmatrize gepresst wird. Eine Zugabe von Bindemitteln ist nicht erforderlich, da beim Pressvorgang durch die entstehende Hitze holzeignes Lignin freigesetzt wird, was für eine gute Abbindung sorgt und anschliessend auf der Aussenseite der Pellets als glänzende Oberfläche sichtbar ist.
Beim Austritt aus der Matrize werden die Stränge durch ein Abstreifmesser auf die gewünschte Länge abgeschnitten. Diese werden abgekühlt und ausgesiebt. Anschliessend werden die Holzpellets in einem Silo gelagert.
Aus Qualitätsgründen (möglichst wenig Feinanteile aus Abrieb) werden die Pellets vor dem Verlad zum Kunden ein zweites Mal ausgesiebt.
Im Verkauf werden folgende Varianten angeboten:
- in Tausch - Paloxen (lose)
- mit einem Silopumpwagen (lose)
- in Säcken à 15 kg
- in Big-Bags